Für eine Entlastung der Familien

Die Banken- und die Wirtschaftskrise haben gezeigt: Die Zeche bezahlt das Volk – So geht's nicht! Der Mittelstand, die Familien müssen dringendst entlastet werden. Ich setze mich deshalb für eine Erbschaftssteuer für Reiche, für die Einführung einer Gutschrift für jedes Kind und für günstigen Wohnraum ein.


Für mehr Geld in die Bildung

Der Druck auf die Lehrerinnen und Lehrer hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Mit Zusatzaufgaben ausserhalb der Schulstube zum Beispiel oder auch mit der neuen Integrationswelle und der damit verbundenen Individualisierung im Unterricht. Der Lohn jedoch ist seit Jahren gleich tief. So geht's nicht! Ich war früher selbst Lehrer. Ich setze mich klar für eine bessere Entlöhnung der Lehrkräfte ein.


Für den öffentlichen Verkehr

Auf das grandiose Netz des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz bin ich stolz. Dies ist mit ein Grund, weshalb ich kein Auto besitze. Immer wieder versuchen bürgerliche Politiker mit ihrer Logik, den öffentlichen Verkehr zu Gunsten des Strassenverkehrs zu schwächen. So geht's nicht! Ich setze mich für einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und somit auch für den Service Public ein.


Für erneuerbare Energien, gegen AKW

Seit Jahren kämpft die Strom-Lobby für neue Atomkraftwerke, weil sie eine tolle Rendite abwerfen. Die Sicherheit sei absolut gewährleistet, heisst es immer. Das Unglück in Japan zeigt das Gegenteil. So geht's nicht! Ich bin überzeugt, dass Fotovoltaik, Wind- und Wasserkraft und das sparsame Umgehen mit der Energie die vielbesagte "Stromlücke" schliessen können. Ich setze mich deshalb für die Förderung von erneuerbaren Energien ein.


Für eine sozial und ökologisch nachhaltige Wirtschaft

Die Strategien der grossen Konzerne basieren heute fast restlos auf einem rein kapitalistischen Wertesystem. Über allem steht der Gewinn. Wer also Lohnkosten drückt und Stellen abbaut, ist der grosse Sieger. So geht's nicht! Ich setze mich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Wirtschaft ein. Viele Schweizer KMU handeln schon heute nach diesen Grundsätzen. Solche Unternehmen müssen gefördert und zugleich finanziell entlastet werden.


Für einen massiven Armee-Abbau

Bei der Armeeabschaffungs-Initiative 1989 habe ich ein "Ja" in die Urne gelegt. Mein Ziel war es damals, die heilige Kuh zu schlachten. Schon während meiner Rekrutenschule im Jahre 1987 habe ich die Schweizer Armee in einem desolaten Zustand erlebt. Dieser hat sich weiter verschlechtert. So geht's nicht! Ich setze mich ein für einen massiven Armee-Abbau. Die Armee muss zudem effizienter gestaltet und besser auf die heutige Bedrohungslage ausgerichtet werden.


Für eine offene EU-Diskussion, gegen einen sofortigen EU-Beitritt

Eine Länder-Vereinigung mit einem starken zentralen Gesetzgeber würde aus sozialer und auch ökologischer Sicht eine Optimalvariante darstellen. Die Richtlinien aus Brüssel sind zwar da, diskutiert wird aber primär über marktwirtschaftliche Faktoren. So geht's nicht! Ich weiss, dass gerade auch deshalb viele Leute der politischen Linken dem EU-Beitritt sehr skeptisch gegenüberstehen. Mit Isolationismus hat das nichts zu tun. Ich bin dafür, dass wir den bilateralen Weg weiter gehen.